Geologie

Die Hanhikivi Schieferzone

Der Hanhikivi Felsengrund ist  aus der eigenen Schieferzone entstanden, das rund 5 qkm weite Hanhikivi Konglomerat.  Das verhältnismässig dicke Konglomeratvorkommen ist zum grössten Teil stark schiefrig und enthält hauptsächlich vulkanische und subvulkanische Kugeln. Die Schieferzone setzt sich unter dem Meer fort und grenzt auf der Landseite an Granodiorit. Auf den vielen Strandbergen der Landzunge haben Sie die Möglichkeit, sich mit den Vorkommen bekannt zu machen.

Landesweit ein wertvolles Berggebiet

Die Landzunge von Hanhikivi umfasst ein 218,8 Hektar weites Berggebiet, das landesweit aus Natur- und Landschaftsschutzgründen wertvoll ist. Das Berggebiet ist geologisch von grosser Bedeutung und landschaftlich beachtenswert.

Hanhikiven rantakalliot

Der Stein des Riesen

In der Mitte des Strandwaldes steht ein sechs Meter hoher Felsbrocken, Hanhikivi (hanhi = Gans , kivi = Stein/Felsblock). In den vergangenen Zeiten glaubten die Leute, dass niemand anders als ein Geist, der Teufel oder ein Riese einen so grossen Steinblock dorthin gebracht haben konnte.

Jetzt wissen wir mehr von  erratischen Blöcken.  In der Steinzeit transportierte das Festlandeis Teile von Bergen mit sich, manchmal über längere Strecken, und hinterliess in der Natur bestehende Erinnerungen aus der Zeit, als die Erde total von Eis bedeckt war.

Laut Erzählungen haben vor vielen Jahrhunderten sich die Gänse, als die Strandlinie noch weiter im Osten lag, auf der Vogelzugreise auf dem grossen erratischen Block ausgeruht. Man begann den Block Hanhikivi zu nennen (hanhi = Gans, kivi = Stein). Aufgrund der Landhebung hat sich die umgebende Landschaft Generationen hindurch verändert, aber der Felsblock liegt noch da an derselben Stelle. Auf dem Bild sehen Sie Hanhikivi am Anfang des 19. Jahrhunderts.

Der Pähkinäsaari Stein des Friedens

Im Jahre 1323 haben Schweden und Novgorod ein Friedensabkommen geschlossen, das für Finnland die erste Ostgrenze definierte. Die umstrittene Grenze verläuft von Rajajoki durch Kannas in nordwestlicher Richtung zum Bottnischen Meeerbusen. Als Grenzmarkierung im Norden gilt Hanhikivi.

Hanhikivi ist eine Erinnerung aus der Vorzeit, ein historischer Grenzstein und landesweit von Bedeutung.